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Über Rick Rocket

Rick Rocket — Magazin für kreative Bewerbungen und Games-Karriere

Rick Rocket ist ein redaktionelles Magazin zu zwei Themen, die enger zusammengehören, als es zunächst scheint: kreative Bewerbungen und der Einstieg in die Games-Branche. Beide laufen auf dieselbe Frage hinaus — wie beweist man, was man kann, bevor einem jemand die Chance dazu gibt? Diese Seite sammelt Antworten darauf: in Beiträgen, Anleitungen und Beispielen, sortiert wie eine gut geführte Akte.

Unsere Antwort steht über jeder Seite dieser Akte: Zeigen statt aufzählen. Behauptungen in Anschreiben sind billig; gezeigte Arbeit ist es nicht. Deshalb empfehlen wir keine Tricks und keine Vorlagen, sondern Wege, aus eigener Arbeit Belege zu machen — vom Portfolio über das kleine fertige Projekt bis zur Bewerbung, die selbst eine Arbeitsprobe ist. Dieses Prinzip ist kein Geheimwissen, aber es wird erstaunlich selten konsequent angewendet. Genau dabei will dieses Magazin helfen: mit Beiträgen, die nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern bis zur Umsetzung führen.

Dass dieses Magazin ausgerechnet hier erscheint, hat einen Grund: Diese Domain beherbergte einst die Arbeiten von Marius Fietzek — jenem deutschen Game-Design-Studenten, der 2012 ein komplettes Point-and-Click-Adventure als Bewerbung für ein Praktikum bei Double Fine baute. „The Applicant" ist das vielleicht konsequenteste Beispiel für das Prinzip, dem diese Seite folgt — und darum ihre Titelgeschichte. Das Magazin ist unabhängig und redaktionell; es spricht nicht für die beteiligten Personen oder Studios, sondern erzählt und ordnet ein.

Was du in der Akte findest

Die Akte ist in zwei Register gegliedert. Das Register Bewerbung behandelt das Handwerk des Auffallens mit Substanz: echte Beispiele, Portfolio-Aufbau, Anschreiben ohne Floskeln, Formate vom Video bis zur Initiativbewerbung, häufige Fehler und das Vorstellungsgespräch. Das Register Games-Karriere führt in die Spielebranche: Berufsbilder, Praktikum, Quereinstieg, Portfolio-Projekte, das eigene Adventure und Game Jams. Dazu kommen Anlagen aus dem Archiv der Domain, die beide Themen verbinden — vom Praktikumstagebuch bis zum Webcomic als Portfolio. Die Aktenstruktur ist dabei mehr als Dekoration: Jeder Beitrag hat ein Aktenzeichen, jedes Register einen klaren Zweck, und wer der Nummerierung folgt, liest die Themen in einer sinnvollen Reihenfolge.

Alle Texte erscheinen in der Wir-Form einer neutralen Redaktion und richten sich per Du an dich — so, wie man in den Branchen spricht, über die wir schreiben. Wo es um Fakten geht, bleiben wir bei dem, was belegt ist; wo es um Einschätzungen geht, kennzeichnen wir sie als solche. Versprechen, die niemand halten kann — der sichere Trick, die garantierte Zusage —, wirst du hier nicht finden. Dafür findest du Prinzipien, die sich übertragen lassen, und Beispiele, an denen man sie nachvollziehen kann.

Wenn du neu hier bist: Beginn am besten mit der Titelgeschichte und lies dann das Register, das deiner Situation näher ist. Die Beiträge bauen lose aufeinander auf, funktionieren aber auch einzeln.

Und weil wir selbst predigen, dass man zeigen soll statt aufzuzählen, gilt das auch für diese Seite: Die Akten-Gestaltung, die Register und die Vermerke am Rand sind unser eigener Versuch, Form und Inhalt zur Deckung zu bringen. Ob das gelungen ist, beurteilst du beim Lesen — genau so, wie es dir in deiner nächsten Bewerbung ergehen wird.

Rick Rocket wird redaktionell betreut und laufend erweitert.

Rückfragen zur Redaktion

F-01Wer schreibt bei Rick Rocket?

Eine neutrale Redaktion ohne Personenkult: Die Texte erscheinen bewusst ohne Autorenporträts, weil hier das Prinzip zählt, nicht die Person. Inhaltlich folgt jede Seite derselben Leitlinie — zeigen statt aufzählen — und trennt klar zwischen belegten Fakten und gekennzeichneten Einschätzungen.

F-02Steht Marius Fietzek hinter dieser Seite?

Nein. Rick Rocket ist ein unabhängiges redaktionelles Magazin und spricht weder für Marius Fietzek noch für die erwähnten Studios. Die Domain beherbergte einst seine Arbeiten, allen voran das Bewerbungsspiel The Applicant — diese Geschichte erzählen wir als Titelgeschichte, mehr nicht.

F-03Warum die Akten-Optik mit Registern und Stempeln?

Weil sie zum Thema passt: Bewerbungen sind Akten über Menschen, und dieses Magazin dreht den Gedanken um — es führt eine Akte über das Bewerben selbst. Register, Aktenzeichen und Vermerke sind dabei echte Navigation: Wer der Nummerierung folgt, liest die Beiträge in einer sinnvollen Reihenfolge.

F-04Bekomme ich hier individuelle Bewerbungsberatung?

Nein, Rick Rocket ist ein Magazin und ersetzt keine persönliche Beratung. Die Beiträge liefern übertragbare Prinzipien, ehrliche Einschätzungen und konkrete nächste Schritte — anwenden musst du sie auf deine eigene Situation. Genau dafür sind sie geschrieben: praxisnah genug, dass das ohne Beratung gelingt.